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Basic Input Output System
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Bios
Basic Input Output System

Basic Input Output System
Ein Basic Input Output System (BIOS) ist bei x86-PCs die Basis-Software, die der Computer direkt nach dem Einschalten lädt und ausführt. Dem entspringt auch das Backronym „Basic Instructions Operating System“. Das griechische Wort βιός bedeutet zu deutsch Leben und könnte im übertragenen Sinne bedeuten, dass dem Rechner durch das BIOS das Leben eingehaucht wird. Die Software wird dazu in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt und steht dem Steuerwerk der CPU direkt zur Verfügung.

Ein BIOS unterscheidet sich von der funktionsähnlichen Lowlevel-Firmware darin, dass es nicht selbst den Betrieb des Computers steuert, sondern dazu ein Betriebssystem bootet. Allerdings stellt auch das BIOS selbst eine Form von Firmware dar.

Im Gegensatz zu einem reinen Boot-Loader verbleibt es nach dem Booten im Speicher und stellt dem Betriebssystem Softwarefunktionen zur Ansteuerung der Hardware bzw. von deren Firmware zur Verfügung.


Aufgabe des BIOS
Ein BIOS löst zwei Probleme, die beim Kaltstart eines PCs auftreten:

Zum Einen ein klassisches Henne-Ei-Problem: Software ist in der Regel auf einem Datenträger gespeichert, die zunächst in den Hauptspeicher des Rechners eingelesen werden muss. Zum Einlesen des Datenträgers benötigt die CPU aber wiederum Software. Frühere Computer und Rechenanlagen lösten dieses Problem dadurch, dass sie die CPU nach dem Einschalten des Rechners grundsätzlich zunächst in den Pausemodus versetzten. Bevor der Rechner gestartet werden konnte, musste man zunächst manuell oder mithilfe spezieller Peripherie eine minimale Software (oft auch Bootloader, Urlader oder Ladeprogramm genannt) in den Hauptspeicher eintragen. Häufig war die Neueingabe des Urladers beim Starten des Rechners aber gar nicht nötig, da der in den 1960er und frühen 1970er Jahren weit verbreitete Kernspeicher – ganz im Gegensatz zum heute gebräuchlichen Halbleiterspeicher – seinen Inhalt auch beim Ausschalten nicht verlor und die Programme im Hauptspeicher deshalb zumeist nur neu gestartet werden mussten oder sogar fortgesetzt werden konnten. Das Ladeprogramm ist bei heutigen PCs Teil des BIOS, das in einem speziellen Speicherbaustein, dem Flash-Speicher abgelegt ist, dessen Speicherinhalt auch ohne Stromzufuhr erhalten bleibt. Damit entfällt heute die manuelle Eingabe eines Ladeprogramms.
Zum Anderen erfordert unterschiedliche Hardware, die in unterschiedlichen Rechnern verbaut ist, jeweils eine spezielle Ansteuerungssoftware („Treibersoftware“). Ein Betriebssystem musste also früher auf jede Variante jedes Rechnertyps speziell zugeschnitten werden, um darauf lauffähig zu sein. Durch die Auslagerung dieser speziellen Ansteuersoftware in den jeweiligen Rechner wurde es möglich, die gleiche Betriebssystemsoftware auf verschiedenen Rechnern laufen zu lassen.
Allerdings lässt sich beobachten, dass moderne Betriebssysteme wieder dazu übergehen, eigene Treibersoftware für die Hardware zu benutzen, da im Protected Mode keine BIOS-Aufrufe mehr möglich sind.

Quelle:
Wikipedia


BIOS-Entwickler (Developer)

Aufzählung

American Megatrends Inc.

Aufzählung

Award Software international

Aufzählung

MicroID Research – MRBIOS

Aufzählung

Phoenix Technologies

Aufzählung

General Software – EBIOS (Embedded BIOS)
 


Weitere BIOS bezogene Weblinks

Aufzählung

Uniflash - Universelles Flash tool

Aufzählung

OpenBIOS homepage

Aufzählung

LinuxBIOS homepage

Aufzählung

BIOS-Kompendium Homepage

Aufzählung

BIOS-Fehlermeldungen mit Lösungsvorschlägen
 

 
 

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